Der Werkvertrag


Das A & O jeder Baumaßnahme ist ein schriftlich sorgfältig ausgearbeiteter Werkvertrag.

Schon bei der Vergabe / Beauftragung eines Bauunternehmers oder Handwerkmeisters, ist größte Aufmerksamkeit walten zu lassen. Meist wird Ihnen nur ein Angebot, allenfalls ein Mustervertrag vorgelegt, aus dem Sie nur rudimentär die gegenseitigen Rechte und Pflichten und die Kosten herauslesen können. Diese Unterlagen enthalten folglich zahlreiche Lücken, oft Widersprüche, ungenaue technische Beschreibungen und unbestimmte Rechtsbegriffe die in Folge zu Streit und Kostenüberschreitungen führen. Das muss nicht sein!

Der dürre Verweis auf die Regelungen der VOB/B hilft da auch nicht weiter. Zwar geben diese AGB zu rechtlichen Einzelfragen abstrakte Regeln für Jedermann vor, die aber nicht unbedingt auf Ihre konkrete, also höchstpersönliche Baumaßnahme, zielen.

Baukostenüberschreitungen


Nachdem auch Sie und ich zusammen nicht alle Eventualitäten im Bauverlauf voraussehen können, weil ein Bauvorhaben immer Überraschungen birgt, ist es ganz wichtig, solche Unabwägbarkeiten vertraglich so einzugrenzen, dass kostspielige Nachträge der ausführenden Firmen vermieden, wenigstens im Rahmen bleiben. Dies geschieht dadurch, dass zu ändernde oder zusätzliche (neue) Leistungen auf Basis der Urkalkulation im Ausgangsangebot abzurechnen sind und nicht plötzlich zu Phantasiepreisen, weil der Bauherr während des konkreten Bauabschnitts meist nicht mehr auf einen Ersatzunternehmer ausweichen kann.

Auch das Thema ‚Bauzeitüberschreitung‘ birgt viel Ärgernis. Sie können sich gut vorstellen, wenn Ihre Baumaßnahme um Wochen oder gar Monate unpünktlich fertig wird, welchen zusätzlichen Aufwand an Miete oder Hotelkosten, Einlagerung von Möbeln, Fahrtkosten, Nerven usw. auf Sie zukommen kann. In diesen Fall sind Sie froh, wenn Ihr Bauvertrag hierzu klare Regelungen vorsieht, um den Verzugsschaden wenigstens einzugrenzen.

Gewährleistung


Als besonderen Service bieten wir Ihnen auch die kalendarische Überwachung der Gewährleistungsfristen über Jahre hinaus. Diese erstrecken sich, je nach Vertrag über 4 bzw. 5 Jahre nach dem Abnahmezeitpunkt. Innerhalb dieses Zeitfensters können Sie Ihren Vertragspartner für eventuelle Baumängel noch in Anspruch nehmen.

Moralische Unterstützung des Bauherren/in


Genauso wichtig, wie die individuelle Ausarbeitung des Bauvertrages und die juristische Begleitung ist für den Bauherren/-in auch die moralische Unterstützung während der gesamten Bauzeit vom „ersten Spatenstich“ bis zur Schlussrechnung und -zahlung.

Copyright 2016: Peter H. Diehl