Was regelt das private Baurecht?


Das ‚Private Baurecht` regelt die rechtlichen Beziehungen zwischen Bauherren und Bauunternehmer, Handwerksbetrieb, Architekt, Statiker, privatem Versorgungsunternehmen (z.B. Strom, Gas) oder sonstigen am Bau Beteiligten. Auf Wunsch beraten wir Sie zusammen mit meinen Fachkollegen auch bei Fragen mit der Finanzierung, Steuer (z.B. eigen- / fremdgenutztes Objekt), Eigentums- und Erbrechtsfragen, u.a. im Zusammenhang mit Ihrem Vorhaben.

Der Erwerb (Kauf) einer Immobilie


Auch der Erwerb einer Immobilie, ob Baugrundstück, Bestand oder Eigentumswohnung (ETW), zählt zum Privatrecht. Der hier zu Grunde liegende Kaufvertrag ist vernünftiger Weise rechtzeitig vor Beurkundung dem Anwalt vorzulegen. Er wirft einen ersten Blick auf das Vorhaben und wird Sie rechtzeitig auf rechtliche Implikationen hinweisen. Bereits in diesem frühen Stadium lassen sich Fehler und/oder Lücken im Vertrag gemeinsam noch abstellen, die sich andernfalls später im Geldbeutel teuer auswirken. Um einem Missverständnis vorzubeugen: Der Notar berät die Parteien nicht individuell, er wird seinen Vertragsentwurf nach besten Wissen erstellen (meist ein Mustervertrag aus der Schublade) und ihn Ihnen 14 Tage vor der Beurkundung zuschicken. Diese Frist sollten Sie nützen, um mit Ihrem Anwalt zusammen die eigenen Vertragsregelungen einzufügen, die nur aus Ihrer Sicht wichtig sind. Immerhin haben Sie und die andere Vertragspartei oft gegenteilige Vorstellungen z.B. zum Kaufpreis, der Ausstattung, des Zahlungsmodus und vieles mehr. Da ist es gut, dass Ihr Anwalt alleine Ihre Interessen vertritt, weil er nach dem Gesetz eindeutig parteiisch sein muss. Anders der Notar, der unparteiisch sein Amt begleiten muss.

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